Ich bin Prinz Alfred der III. von Eschweiler
News
Über Mich
Fotos
Videos
Presse
Spaß
Gästebuch
Links
Kontakt
Impressum

14.01.2012

Proklamation

Ich bin seit heute Prinz Alfred III. von Eschweiler und rase mit meinem Bruder Gregor als Zeremonienmeister von Veranstaltung zu Veranstaltung.

Es macht riesigen Spaß.

Über alle unsere Aktivitäten kann man sich natürlich auch auf der Prinzenhomepage unter

www.prinz-alfred.de

informieren. Viel Vergnügen hierbei und eine schöne Karnevalszeit wünschen mit

3 mol Eischwiele Alaaf

Prinz Alfred III (alias Der Lange) und Zeremonienmeister Gregor



9. Oktober 2011

Babypause für den Langen

Nein, ich werde nicht wieder Vater, das Baby eines jeden Karnevalisten ist natürlich:

Einmal Prinz zu sein



Am 07. 10.2011 hat der Prinzenausschuss von Eschweiler, der Stadt mit dem drittlängsten Rosenmontagszug, meiner Bewerbung zugestimmt. Ich werde also gemeinsam mit meinem Bruder Gregor als Zeremonienmeister durch viele, viele bunt geschmückte Säle ziehen.

Leider fällt somit die Büttenrednerei in dieser Session aus. Aber sicher werde ich 2012/2013 als Exprinz viel zu erzählen haben.

Übrigens, hier geht es zum Zeitungsbericht zur Prinzenwahl.



05.03.2011

Konfetti im Kopf

Freitag nach Weiberfastnacht, Endspurt. Das neunte Karnevalswochende steht vor der Tür, dann ist die lange Session vorbei. Gleich ist die zweite Sitzung meiner Karnevalsgesellschaft. Mein Herz schlägt blau – gelb, das sind die Farben der KG Narrengarde Dürwiß. Und wie es sich gehört, wird in Dürwiß erstmals die neue Rede dem Publikum vorgestellt. Also werde ich als Oma Finchen mit Rollator lästern und klagen. Mist, die schwarze Strumpfhose ist im Schritt zu klein.


Konfetti Kopf – Gedankenschnipsel im Karneval. Jeder Auftritt ist einzigartig und man müsste eigentlich Bücher schreiben, um diese Impressionen nur halbwegs aufzusaugen und abzuspeichern. An einem Wochenende war Fabio Frank mit mir unterwegs, der mit seiner Videokamera „ Alfred Wings on Tour“ auf DVD presste und die Emotionen an einem Samstagabend im Dürener Land trefflichst und ungeschminkt einfing. Vorher, nachher, hinter der Bühne, wartend, schwitzend, und dann hinten im Auto auf den nächsten Auftritt wartend, die Uhr im Kopf, und Helge Dickmeis als Fahrer mal wieder perfekt unaufgeregt.


Einzigartig sicherlich die Blaue Funken Sitzung im Gürzenich von Eschweiler- der Delio Arena. Die Damensitzung in Aachen, ich hatte nachher keine Zugabe mehr. Dann der Knaller in Kall, da stand ich 40 Minuten (!!!) oben und alles passte. Ich glaube, wenn ich nicht irgendwann gesagt hätte, so , jetzt muss ich aber wirklich weg, da wäre ich heute noch da oben auf der Bühne.


Wer Karneval einmal von seiner ursprünglichsten Seite erleben möchte, dem empfehle ich die Flüstersitzung in Stolberg-Breinig oder die Sitzung des Orgelbauvereins der Pfarre in Langerwehe. Wohltuend anders.


Im Zugabenteil habe ich in diesem Jahr ein Promi Dinner veanstaltet, nur hatten meine Gäste ein wenig zu viel Erbsensuppe gegessen. So auch bei der Damensitzung der Narrenzunft. Bei der sehr anschaulichen Darstellung der Krämpfe des Gastes Peter Maffay platzte genau im richtigen Moment vor der Bühne ein großer Luftballon. Das hätte kein Drehbuchautor besser planen können. Der Saal tobte. Es konnte kein besseres Ende geben.


Dann war ich wieder in der Karnevalswoche im Radio zu hören. Bei 100,5 das Hitradio war ich fester Bestandteil in der Morning-Show.


Nach 11 Jahren war nun Schluss mit unserem Männertanzballett „Das Herrenabend-Team“. Schade. Denn der Weg war das Ziel. Was machen wir nun von Sommer an jeden Dienstagabend, Männer?


Nur gut, dass Frau Holle den Schnee im Dezember schon ausgeschüttet hatte, so dass es in der Session ein entspannteres Fahren gab als im Vorjahr. Es sei denn, man heißt Alfred Wings, der die Termine so eng legt, dass es zeitweise eine eigenwillige Interpretation der Straßenverkehrsordnung gab. Aber: ich war immer pünktlich.

Konfetti im Kopf – Zeit, um Danke zu sagen. Wenn zu Hause nicht alles klar wäre, bräuchte ich erst gar nicht auf die Bühne....

 

17.01.2011

Zufälle

Wie viele Veranstaltungen gibt es an einem Karnevalswochenende im Rheinland ? Wie viele Redner ? Wie viele Musik- und Tanzgruppen ? Unzählige, gute und schlechte, bekannte und weniger bekannte, im großen Stück Karnevalskuchen sind die unterschiedlichsten Krümelchen….
Da stehe ich doch am letzten Samstag in Köln auf der Bühne. Als ich die Bühne verlasse, betritt meine Tochter Laura als Sängerin der Gruppe Brass on Spass die Bretter, die die Welt bedeuten.
Da stehe ich verschwitzt nach meinem Auftritt hinten im Saal, bestaune stolz ihren Auftritt und denke über Wahrscheinlichkeitstheorien nach. Wir hätten Lotto spielen müssen. Zufälle…..

10.01.2011

Revoluzijuun em menschlische Lief

Teil eines Mitschnitts des Mundartabends vom Eschweiler Geschichtsverein e.V. im September 2010

 

 

 

02.11.2010

Heematleed (Hommage an Eschweiler)

Alfred und Paul vom Zuckerhut zum Schwarzen Berg

 

08.10.2010

Gestern in der Aula der Eschweiler Realschule. Mundartabend des Eschweiler Geschichtsverein. Zum zweiten Male wird im Herbst 2010 im vollbesetzten Saal Heiteres und Besinnliches im breitesten Eschweiler Platt vorgetragen. Der Brüller direkt zu Beginn: Unter der Leitung der Lehrerin Birgit Breuer sangen die Kinder der Klasse 4 a der Don-Bosco-Grundschule in Eschweiler alte Kinderlieder. Was für ein Bild, als die drei Jungs aus dem Irak, aus Angola und aus Vietnam in der ersten Reihe stehend voller Inbrunst singen:

"et vlooch en Vott dat Daach erop" !

14.08.2010

Ich werde oft gefragt, woher nimmst du eigentlich die Ideen für die Bütt. Ganz einfach, ich halte nur die Augen auf, der Wahnsinn liegt auf der Straße.

Heute war es wieder so.

Der Tag fing damit an, dass mir eine Tüte Milch in der Küche auf den Boden fiel. Wenn es anfängt zu stinken, muss ich wohl die Bodenleiste abmontieren.

Anschließend ins Schwimmbad. Fünf Frauen jenseits der 65 blockierten quatschend und nebeneinander paddelnd mindestens vier Bahnen, so dass ich gefühlte 100 Meter Umweg schwimmen durfte.

Auf dem Rückweg kurz am Kiosk anhalten. Teure Kaugummis - an der Windschutzscheibe leuchtete ein freundliches Knöllchen.

Fast zeitgleich rief mich meine Tochter an und meinte, dass nette Leute von der GEZ bei uns zu Hause wären.

Schnell noch Leergut zurüchbringen. Ich kämpfte also am Mehrwegflaschenrückgabeautomaten eines überregional bekannten Discounters mit den Tücken der Technik. Egal, ob ich die Flaschen nun langsam in den Schacht hinein warf, mit Linksdrall versah, Stoßgebete nach oben sprach, immer kam diese leere Apfelschorleflasche zurück. „Code nicht zu erkennen“ las ich im Display. Super, wenn du noch 40 Flaschen in der Plastiktasche hast und hinter dir 20 Leute räuspern. Gut, dass die Öffnung des Rückgabeautomaten in Kopfhöhe ist und ich auch anatomisch bedingt Schwierigkeiten gehabt hätte, meinen Kot dort zu hinterlassen. Ich kaufe jetzt nur noch Getränke in Kästen.

Schönen Urlaub

26.03.2010

Zwischen Aschermittwoch und 11.11. kann auch ein Büttenredner mal einfach nur stolzer Vater sein.

Letztens in der Aula der Bischöflichen Liebfrauenschule in Eschweiler. Auf der Bühne steht nicht "der Lange", sondern seine 16jährige Tochter Laura und singt auf dem dort stattfindenden Konzertabend. Ich war viel nervöser als Laura und habe jede Zeile mitgezittert. Hält die Stimme, fällt das Micro, wie bewegt sie sich ? Sie war klasse. Besser als im Zeitungsartikel der Aachener Zeitung vom 27.3.2010 hätte man es nicht ausdrücken können:

Großartige Stimmen bildeten einen starken Abschluss eines bemerkenswerten Konzerts: Begleitet von Gitarrist André Höttgen dürfte Laura Wings ( beide Jahrgangsstufe 11) mit Leonard Cohens "Hallelujah"für Gänsehaut bei so manchem Zuhörer gesorgt haben.

15.03.2010

Mundart-CD bringt 500 € für die Caritas

Die Caritas Eschweiler freut sich über die Spende, die die Käufer der Mundart-CD ermöglicht haben. Vielen Dank hierfür auch von Paul Santosi und mir.

Den Pressebericht hierzu gibt es hier.

16.02.2010

Tschüss zusammen !

Jetzt ist die Session 2009/ 2010 auch schon Vergangenheit. Unglaublich, was dann an Erlebnissen und Eindrücken auf einen einprasseln! Im Tiefflug durch den Schnee im Kreuz Jackerath, die völlig erblindete Tänzerin der Jugendtanzgruppe in Aachen, die wie die anderen die Beine hochwarf, Tief Daisy und trotzdem nie zu spät zu den Terminen gekommen!

Was war mit den Mädels bei den Fidelen Trammebülle los? Es ist ja manchmal unerklärlich, da stehst du da oben schweißnass auf der Bühne, du weißt gar nicht, warum und wieso und was du gerade gemacht hast, die Bühne, der Redner, das Publikum, alles ist eins, Glücksgefühle, die du nicht beschreiben kannst.

Und dann gibt es auch den Literaten, der zu dir kommt und sagt, Junge, hier hast du dein Geld, wir sind im Zeitverzug, die Band hinter dir ist die Hauptnummer, die drängeln schon, weil sie weg müssen, danke, dass du hier warst. So eine Nullnummer hat einen faden Beigeschmack, ein anderes Mal hatte ich nur satte 8 Minuten, dann musste ich wieder von der Bühne!

Ach ja, ich durfte im Congress Zentrum der KölnMesse sprechen. Etwas Seltsames geschah anschließend nach meiner Rede. Die Leute im Heiligen Köln standen auf und applaudierten.

Was nervt, sind diese unsäglichen Tuschs vom Computer. Wo spart eine Karnevalsgesellschaft zuerst ? Es sind die Alleinunterhalter oder die Kapellen, die du immer weniger siehst. Statt dessen hast du dann den langhaarigen Neffen vom 2. Vorsitzenden der KG, der für die Beschallung zuständig ist und dafür sorgt, dass er dir so manche Pointe wegtuscht. Und schaut man sich kritisch die einzelnen Säle oder Festzelte an und sieht im hinteren Bereich die schön dekorierten , aber nicht besetzten Tischreihen, da weiß man, dass die Wirtschaftskrise auch zwischen Mechernich und Geilenkirchen angekommen ist.

Wie kann man diese Achterbahnfahrten der Gefühle beschreiben? Da hast du zwei tolle Auftritte am Abend, fährst total beseelt zum dritten und schon der erste Blick zins Publikum von hinten sagt dem Kleinhirn: schön, dass wenigstens du nüchtern da bist. Da hast du verloren, obwohl das Spiel noch gar nicht angepfiffen worden ist.

Die Premiere der Rede als gestresster Vater einer 17jährigen Tochter mit sturmfreier Bude, Führerschein mit 17 und erstem Freund war der Knaller. Wiedererkennungswert ? 100 % !

In der Karnevalswoche war ich dann morgens beim Radiosender 100,5 das Hitradio hier in Aachen und Euregio ein fester Bestandteil. Nicht nur die Aufnahmen haben Spaß gemacht, die Resonanz war riesig.

Und da war da der Samstagabend im Januar. Gegen Mitternacht war Schluss mit den Reden, mein Freund und Begleiter Helge sagte, dass er seine Frau abholen wolle, die bei einer Sitzung einer kleineren Gesellschaft war. Da sitze ich da hinten im Saal, trinke das zweite Glas Kölsch, der letzte Programmpunkt, eine Brasselskapelle, ist auf der Bühne. Der Präsident sieht mich, ein, zwei Gespräche, die Leute im Publikum hatten zuvor an dem Abend bis auf einen Redner nur Tänze gesehen, und schon stand ich wieder oben. Alle vielleicht 60 Leute kamen nach vorne zur Bühne und da habe ich dann ad hoc das Zugabenprogramm gemacht. Unbeschreiblich, Rakete nach Mitternacht, ein Orden, ein fester Händedruck des sichtlich gerührten Präsidenten, das ist wahrer Karneval !

Die Knaller der Session gab es jedoch ganz klar in der Eifel. Während der eine Präsident mich mindestens 10 mal Wilfried Wings nannte, verabschiedete mich ein anderer, leicht angetrunkener Präsident von der Bühne mit den Worten: Tschüss zusammen !

Februar 2010

Der Lange im Radio

100'5 in der Bütt: Alfred Wings mit seiner jecken Rede des Tages jeden Morgen in der Oliver Laven Show

 

November 2009

Erbsensuppen-Allerlei

Und wieder geht es los – Nieselregen im November, alles grau in grau, die Menschen verkriechen sich in ihren Wohnungen, und ich darf wieder reden. WDR 2, Samstag Abend, Yesterday – das Oldie-Quiz mit Roger Handt ist mein Begleiter im Radio , wenn ich von Auftritt zu Auftritt fahre.
Was bleibt hängen? Die pickepacke volle Bude beim Sessionsauftakt der Blauen Funken Eschweiler in der Delio-Arena, der Garderobenmann in Zülpich, der meine Jacke vor dem Auftritt weggeschlossen hatte und dann weg war – Richtung Toilette. Schweiß auf der Stirn nach meinem Auftritt, ich musste auch , nur nicht auf den Pott, sondern dringend zum nächsten Auftritt. Und dann das junge Mädchen aus der Jugendtanzgruppe in Stolberg. Schlagfertig, witzig, eine echte Persönlichkeit. Sie wollte mit mir hoch auf die Bühne, Zeitchaos im Programm, es dauerte, bis ich hochkam, die Kleine musste vor meinem Auftritt weg nach Hause. Und dann erzählte sie mir noch , dass sie eine seltene Darmkrankheit hatte und über Nacht an lebenserhaltende Schläuche angeschlossen werden musste. Dabei zeigte sie mir ihre Narbe auf dem Bauch, sie war wie zugetackert. Was ist wichtig im Leben ? Und ich ärgere mich noch heute, dass ich ihren Namen vergessen habe.

November 2009

Pünktlich zum Beginn des Karnevals bringen Paul Santosi und ich eine Mundart-CD heraus. Die hat allerdings nichts mit Karneval zu tun. Weiteres unter Presse.

Und damit man schön mitsingen kann, gibts hier die Texte als Download .

und hier ein paar Ausschnitte fürs Ohr

 

Oktober 2009

Die Winterzeit hat uns wieder. Die karnevalistischen Vorstellabende haben in den letzten Wochen wieder manchen Literaten, Redner, Musiker und manche Tänzerin durch das Rheinland getrieben. In diesem Jahr habe ich mich in Raeren, Hürth, Krefeld und in Düsseldorf vorgestellt. Beeindruckend sicherlich die Närrische Generalprobe des Comitee Düsseldorfer Carneval im Henkel-Saal in Düsseldorf. Um dort auftreten zu dürfen, gab es vorher ein Kneipen-Casting. Das war wirklich klasse, mitten in der Düsseldorfer Altstadt an einem lauen Sommerabend in einer urigen Kneipe, die Bude gerammelt voll, bierselige Stimmung, ein glücklicher Redner. Der Lohn : ich dufte mich dann zwischen den Fernseh-Größen präsentieren.

Beeindruckend sicherlich auch der letzte Auftritt des Aldenhovener Redner-Duos „Nobbes un Fred“, die ich während meiner Zeit in der Aachener Büttenrednerschule kennen und schätzen lernen durfte. Am 20.09.2009 war , viel zu früh, Alfred Hilgers nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von nur 54 Jahren verstorben. Bei der Beerdigung einige Tage später trug sein Partner Norbert Nadarzinski die Urne seines Freundes zum Grab. Was für ein finaler Abgang von dieser weltlichen Bühne ! Mach et juut, Jong !

Veilchendienstag, 24.2.2009

Langendorf Alaaf!

Da stehe ich in Aldenhoven-Dürboslar in der Vereinskneipe der KG Schlemmmännche an Veilchendienstag-Abend, dort soll nach alter Sitte das nur Unfug treibende holländische „Mooswief“ verbrannt werden, nachdem ich gesprochen habe. Erzähle vor der Zugabe dann, wie sehr ich diese kleinen Dörfer liebe, weil ich selbst als kleiner Junge in einem Straßendorf im Jülicher Land, genauer in Langendorf, das im Zuge des Braunkohleabbaus seit den 70er Jahren nicht mehr existiert, groß wurde.
Was macht der wirklich gut aufgelegte Präsident dort? Verabschiedet mich nach der Rede und stimmt dabei ein donnerndes „Langendorf Alaaf“ an.

Und sonst?
Keine Infektion, kein Glatteis zwischen Zülpich, Krefeld, Hürth, Aachen und Heinsberg. Konnte alle Termine wahrnehmen.

Bin erstmals während des Vortrags auch durch die Hallen und durch die Zelte gelaufen und gesprungen, wenn es passte. Kaufte mir in der Kaiserhalle in Erkelenz-Immenrath eine 0,7 l Flasche Wasser, weil ich im Auto nichts mehr zu trinken hatte, und dies für schlappe 6 Euro. Und dann dort von der Bühne kommend, in Zeitdruck, ab nach draußen, mein Freund Helge hatte schon den Motor des Autos angeworfen. Ich riss eine Beifahrertür auf und saß im falschen Auto, vor der Halle wartete ein Taxi.

Dann durfte ich bei Radio Aachen ans Mikrofon und Blödsinn erzählen. Wunderbar. Gleichzeitig lief aber ein Fußball-Länderspiel mit deutscher Beteiligung. Ich kenne mindestens zwei Personen, die mich wirklich live gehört haben.

Und da war da noch der Anruf des besorgten Literaten am Tage des Auftritts am Abend, ob ich auch die Rede im schwarzen Anzug präsentieren könnte, man würde schon Wert aufs Äußere legen....

Ist Karneval nicht herrlich?



18.01.2009

Über Dankesschreiben freut sich der Redner natürlich sehr. Hier ein schönes Beispiel:

Hallo Herr Wings,

nochmals vielen Dank für den tollen Auftritt gestern bei uns in Stetternich.

Im Anhang ein Bild vom Auftritt.

Eine erfolgreiche Session und schöne Grüße

Markus Kieven
KG Schanzeremmele Stetternich 1948 e.V.


30.11.2008

Die Termine um den 11.11.2008 und davor sind vorbei, Zeit, durchzuschnaufen. Zunächst die karnevalistischen Vorstellabende in Tomasberg /Siebengebirge und in Düren. Beim Regionalverband in Düren habe ich wohl mit der Type als Präsident einer nicht existierenden Karnevalsgesellschaft manchem Literaten, Vorsitzenden und Präsidenten aus dem Herzen gesprochen. Standing Ovations- und das auf einem Vorstellabend !

Diese Vorstellabende und vorherigen Castings haben ja schon was Besonderes: da sitzen da 7 oder 8 Leute an einem Längstisch dir gegenüber, draußen sind es 30 Grad im Schatten, und du sollst da den Jeck machen. Andererseits ist es schön, wenn du an solchen Abenden Kontakte mit anderen Rednern knüpfen kannst. So verbindet mich mit dem Tuppes vum Land (Jörg Runge) seit Jahren eine Freundschaft, aber auch der Lustige Jo (Jürgen Busch aus Issum), der Singende Wirt (Helmut Schröders aus Heinsberg), der Petrijünger vum Ring (Frank Friedrichs aus Pulheim) und auch Harry und Achim (Harald Schönherr und Achim Schall) haben das, was man im Karneval braucht, um „ da oben“ zu bestehen, nämlich eine vernünftige Einstellung auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten ( auch Karneval genannt) und das Herz auf dem richtigen Fleck. Diese Erfahrung habe ich übrigens auch schon Ende der 90er Jahre in der Aachener Büttenrednerschule um Hubert Crott und bei den Eschweiler Mullejaane um Michael Henkel und Charlotte Schröteler gemacht.

Pünktlich zu den ersten Novemberterminen hatte ich mir dann eine schöne Kehlkopfentzündung zugezogen. Super, wenn du dienstags nicht sprechen kannst, samstags dann aber dreimal auf der Bühne stehen sollst/darfst. Hiermit sei allen Dank gesagt, die mich da „hochgebeamt“ haben.

Ansonsten waren wieder viele Facetten vertreten. Wichtige Literaten im Foyer („was meinen Sie, wen ich schon alles entdeckt habe?“), Schneetreiben und glatte Straßen, falsche Eingaben im Navi und ein Beinahunfall mit einem Lkw in der Nähe von Leverkusen. In Köln habe ich eine Viertelstunde lang einen Parkplatz gesucht, weil am Veranstaltungsort überhaupt nichts ging und erinnerte mich an die Worte eines berühmten Redners im Kölner Karneval, der gesagt haben soll: „ich verzichte lieber auf die Gage, wenn ich demnächst einen eigenen Parkplatz vor dem Eingang bekomme.“

Ist Karneval nicht schön?


Herbst 2008

Lesung

Dann fanden im Herbst in Eschweiler an zwei Abenden Mundartabende im Eschweiler Platt statt. Hier durfte ich, in Prosa übrigens, mein Leid über die immer älter werden Töchter klagen. Und ich habe vier davon. In echt. Neugierig?

Einfach mal hier reinhören.

 

 

 



05.02.2008

Jetzt gibts auch meine ersten Videos im Netz.

hier klicken


06.02.2008

Aschermittwoch...

... gestern noch in Bad Münstereifel am späten Abend in der Bütt, die kurze Session ist vorbei. Karneval fing für mich schon zwischen Weihnachten und Neujahr mit der Prinzenproklamation in Eschweiler an. Grenzwertig ? Vielleicht. Egal. Ich habe die Auftritte genossen zwischen Elsdorf und Bonn, Langenfeld und Erkelenz, Engelskirchen und Aachen. Toi, toi, toi, die Stimme hielt, nur gut, dass es auf der Bühne noch keine Dopingkontrollen gibt. So manche Aspirin, so manche Lutschpastille wurde verdrückt. Das Wetter hat mitgespielt, kein Glatteis am Wochenende, der liebe Gott muss ein Karnevalsjeck sein. Die eigenwillige Interpretation von Michael Holms Klassiker „Tränen lügen nicht“, die Erstaufführung des „stolzen Offiziers“ und der Auftritt als genervter Präsident der (natürlich nicht real existierenden) KG Jecke Tön waren wohl die Highlights. Ein dickes Dankeschön geht an meine Frauen (keine Panik, bin verheiratet, habe vier Töchter), die mich in den stressigen Wochen zu Hause unter Artenschutz stellten und stellvertretend für alle, die mit mir durch die Prärie bretterten, Helge und Achim, die sich auch verantwortlich zeigten bei der Ausstattung des Präsidentenkostüms. Danke, danke.
Zum Schluss nur noch die eine Frage: was haben wir früher ohne Navi gemacht????


19.10.2007

1. Preis im Schreibwettbewerb "Eschweiler Feder"

Die Eschweiler Zeitung und die Buchhandlung LibroDrom hatten zu einem Schreibwettbewerb aufgerufen. Aus 40 eingesendeten Kurzgeschichten zum Thema "Urlaub" wurden von einer Jury sechs ausgesucht, die den Zeitungslesern vorgestellt und von diesen bewertet wurden.

Ich bin stolz, als Sieger hieraus hervorgegangen zu sein.

hier gehts zur Geschichte

Zeitungsartikel hierzu findet man hier:

Presse 1

Presse 2


10.02.2007

"Kennst du einen kennst du alle..."

In meinem neuen fliederfarbenen Kleid und den noch nicht ganz eingelaufenen Pumps sprach ich wohl so manchem weiblichen Gast aus der Seele als ich etwas über meinen Mann Hein erzählte.


13.01.2007

Prinzenproklamation Eschweiler

Auftritt zu Ehren von Prinz Christoph I.

Gesamtbericht hier


Herbst 2006

Vorstellabende in Raeren und Hürth - ein großer Erfolg

Beim Vorstellabend der Königlischen Karnevalsgesellschaft Lustige Elf in Raeren und beim Vorstellabend des Karnevalsverbandes Rhein-Erft referierte ein gestresster, nicht mehr ganz taufrischer und gar nicht mehr so schöner Single (wenn er es denn je war) über die Suche nach seiner Traumfrau mit Irrungen und Wirrungen beim Blind-Date, auf der Schönheitsfarm, in Volkshochschulkursen und natürlich in Altenahr ...

dabei sollte sie doch nur so sein wie seine Mutter ...

Eine Geschichte aus dem Leben !


18.02.2006

Premiere in Eschweiler als gestresster Single, der auf der Suche nach einer Frau von einem Unglück ins nächste stolpert.


17.06.2005

Rheinischer Abend in Heinsberg

Interview des Senders "Radiowerkstatt Heinsberg"


05.06.2005

Mitgliedschaft im KRK in Köln (Kreis rheinischer Karnevalisten)


22.10.2004

Vorstellabend des Regionalverbandes Düren in Huchem-Stammeln

Ich bin begeistert - denn, ihr wart es anscheinend auch und habt mich auch 2004 zum 1. Sieger gewählt.


19.09.2004

Vorstellabend in Hürth

Danke-danke-danke !!! So weit weg von zu Hause und trotzdem so gut angekommen (siehe Presse).


19.02.2004

An Weiberfastnacht auf der Mädchensitzung den Mädels im proppevollen Saal in Niederkassel-Rheidt als ein "gestresster Papp" von den Leiden des werdenden Vaters während der Schwangerschaft der Liebsten berichtet.


13.02.2004

Erste Präsentation der "Mich det dr Zang wieh"-Rede in Eschweiler vor gut 600 Jecken bei der Narrengarde Dürwiß.


11.11.2003

Open-Air-Auftaktveranstaltung des Ausschusses Aachener Karnevalisten (AAK) am Dahmengraben in Aachen. Ca. 1000 Leute sangen begeistert mit der "Kinderkommunion"


16.08.2003

175-Jahr-Feier der Brauerei in Linnich-Welz. Open-Air-Veranstaltung, ca. 1000 Besucher erfeuten sich am "gestressten Urlauber" in einer lauen Sommernacht.


21.01.2003

Heute habe ich Aufnahmen im Tonstudio Kreuzau gemacht. Die Zusammenarbeit mit Bob Style war prima. Wir hatten einen riesigen Spaß.


25.10.2002

Ich möchte mich erneut bei den Mitgliedern des Regionalverbandes Düren recht herzlich bedanken.Auch beim diesjährigen RVD-Vorstellabend haben sie mich zum 1. Sieger gewählt. Wenn es nach mir geht, kann das so weiter gehn. Ich verspreche jedenfalls meinen Teil dazu beizutragen.


31.01.2001

Ich möchte mich bei den Mitgliedern des Regionalverbandes Düren recht herzlich dafür bedanken, dass Sie mich beim diesjährigen RVD-Vorstellabend zum 1. Sieger gewählt haben. Ich persönlich fand übrigens auch die weiteren zwölf Teilnehmer toll.