informieren. Viel Vergnügen hierbei und eine schöne Karnevalszeit wünschen mit
3 mol Eischwiele Alaaf
Prinz Alfred III (alias Der Lange) und Zeremonienmeister Gregor
9. Oktober 2011
Babypause für den Langen
Nein, ich werde nicht wieder Vater, das Baby eines jeden Karnevalisten ist natürlich:
Einmal Prinz zu sein
Am 07. 10.2011 hat der Prinzenausschuss von Eschweiler, der Stadt mit dem drittlängsten Rosenmontagszug, meiner Bewerbung zugestimmt. Ich werde also gemeinsam mit meinem Bruder Gregor als Zeremonienmeister durch viele, viele bunt geschmückte Säle ziehen.
Leider fällt somit die Büttenrednerei in dieser Session aus. Aber sicher werde ich 2012/2013 als Exprinz viel zu erzählen haben.
Freitag nach Weiberfastnacht, Endspurt. Das neunte Karnevalswochende
steht vor der Tür, dann ist die lange Session vorbei.
Gleich ist die zweite Sitzung meiner Karnevalsgesellschaft.
Mein Herz schlägt blau – gelb, das sind die Farben
der KG Narrengarde Dürwiß. Und wie es sich gehört,
wird in Dürwiß erstmals die neue Rede dem Publikum
vorgestellt. Also werde ich als Oma Finchen mit Rollator
lästern und klagen. Mist, die schwarze Strumpfhose
ist im Schritt zu klein.
Konfetti Kopf – Gedankenschnipsel im Karneval. Jeder
Auftritt ist einzigartig und man müsste eigentlich
Bücher schreiben, um diese Impressionen nur halbwegs
aufzusaugen und abzuspeichern. An einem Wochenende war Fabio
Frank mit mir unterwegs, der mit seiner Videokamera „
Alfred Wings on Tour“ auf DVD presste und die Emotionen
an einem Samstagabend im Dürener Land trefflichst und
ungeschminkt einfing. Vorher, nachher, hinter der Bühne,
wartend, schwitzend, und dann hinten im Auto auf den nächsten
Auftritt wartend, die Uhr im Kopf, und Helge Dickmeis als
Fahrer mal wieder perfekt unaufgeregt.
Einzigartig sicherlich die Blaue Funken Sitzung im Gürzenich
von Eschweiler- der Delio Arena. Die Damensitzung in Aachen,
ich hatte nachher keine Zugabe mehr. Dann der Knaller in
Kall, da stand ich 40 Minuten (!!!) oben und alles passte.
Ich glaube, wenn ich nicht irgendwann gesagt hätte,
so , jetzt muss ich aber wirklich weg, da wäre ich
heute noch da oben auf der Bühne.
Wer Karneval einmal von seiner ursprünglichsten Seite
erleben möchte, dem empfehle ich die Flüstersitzung
in Stolberg-Breinig oder die Sitzung des Orgelbauvereins
der Pfarre in Langerwehe. Wohltuend anders.
Im Zugabenteil habe ich in diesem Jahr ein Promi Dinner
veanstaltet, nur hatten meine Gäste ein wenig zu viel
Erbsensuppe gegessen. So auch bei der Damensitzung der Narrenzunft.
Bei der sehr anschaulichen Darstellung der Krämpfe
des Gastes Peter Maffay platzte genau im richtigen Moment
vor der Bühne ein großer Luftballon. Das hätte
kein Drehbuchautor besser planen können. Der Saal tobte.
Es konnte kein besseres Ende geben.
Dann war ich wieder in der Karnevalswoche im Radio zu hören.
Bei 100,5
das Hitradio war ich fester Bestandteil in der Morning-Show.
Nach 11 Jahren war nun Schluss mit unserem Männertanzballett
„Das
Herrenabend-Team“. Schade. Denn der Weg war das
Ziel. Was machen wir nun von Sommer an jeden Dienstagabend,
Männer?
Nur gut, dass Frau Holle den Schnee im Dezember schon ausgeschüttet
hatte, so dass es in der Session ein entspannteres Fahren
gab als im Vorjahr. Es sei denn, man heißt Alfred
Wings, der die Termine so eng legt, dass es zeitweise eine
eigenwillige Interpretation der Straßenverkehrsordnung
gab. Aber: ich war immer pünktlich.
Konfetti im Kopf – Zeit, um Danke zu sagen. Wenn
zu Hause nicht alles klar wäre, bräuchte ich erst
gar nicht auf die Bühne....
17.01.2011
Zufälle
Wie viele Veranstaltungen gibt es an einem Karnevalswochenende
im Rheinland ? Wie viele Redner ? Wie viele Musik- und Tanzgruppen
? Unzählige, gute und schlechte, bekannte und weniger
bekannte, im großen Stück Karnevalskuchen sind
die unterschiedlichsten Krümelchen….
Da stehe ich doch am letzten Samstag in Köln auf der
Bühne. Als ich die Bühne verlasse, betritt meine
Tochter Laura als Sängerin der Gruppe Brass on Spass
die Bretter, die die Welt bedeuten.
Da stehe ich verschwitzt nach meinem Auftritt hinten im
Saal, bestaune stolz ihren Auftritt und denke über
Wahrscheinlichkeitstheorien nach. Wir hätten Lotto
spielen müssen. Zufälle…..
10.01.2011
Revoluzijuun em menschlische Lief
Teil eines Mitschnitts des Mundartabends vom
Eschweiler Geschichtsverein e.V. im September 2010
02.11.2010
Heematleed (Hommage an Eschweiler)
Alfred und Paul vom Zuckerhut zum
Schwarzen Berg
08.10.2010
Gestern in der Aula der Eschweiler Realschule.
Mundartabend des Eschweiler Geschichtsverein. Zum zweiten
Male wird im Herbst 2010 im vollbesetzten Saal Heiteres
und Besinnliches im breitesten Eschweiler Platt vorgetragen.
Der Brüller direkt zu Beginn: Unter der Leitung der
Lehrerin Birgit Breuer sangen die Kinder der Klasse 4 a
der Don-Bosco-Grundschule in Eschweiler alte Kinderlieder.
Was für ein Bild, als die drei Jungs aus dem Irak,
aus Angola und aus Vietnam in der ersten Reihe stehend voller
Inbrunst singen:
"et vlooch en Vott dat Daach erop"
!
14.08.2010
Ich werde oft gefragt, woher nimmst du eigentlich
die Ideen für die Bütt. Ganz einfach, ich halte
nur die Augen auf, der Wahnsinn liegt auf der Straße.
Heute war es wieder so.
Der Tag fing damit an, dass mir eine Tüte
Milch in der Küche auf den Boden fiel. Wenn es anfängt
zu stinken, muss ich wohl die Bodenleiste abmontieren.
Anschließend ins Schwimmbad. Fünf
Frauen jenseits der 65 blockierten quatschend und nebeneinander
paddelnd mindestens vier Bahnen, so dass ich gefühlte
100 Meter Umweg schwimmen durfte.
Auf dem Rückweg kurz am Kiosk anhalten.
Teure Kaugummis - an der Windschutzscheibe leuchtete ein
freundliches Knöllchen.
Fast zeitgleich rief mich meine Tochter an
und meinte, dass nette Leute von der GEZ bei uns zu Hause
wären.
Schnell noch Leergut zurüchbringen. Ich
kämpfte also am Mehrwegflaschenrückgabeautomaten
eines überregional bekannten Discounters mit den Tücken
der Technik. Egal, ob ich die Flaschen nun langsam in den
Schacht hinein warf, mit Linksdrall versah, Stoßgebete
nach oben sprach, immer kam diese leere Apfelschorleflasche
zurück. „Code nicht zu erkennen“ las ich
im Display. Super, wenn du noch 40 Flaschen in der Plastiktasche
hast und hinter dir 20 Leute räuspern. Gut, dass die
Öffnung des Rückgabeautomaten in Kopfhöhe
ist und ich auch anatomisch bedingt Schwierigkeiten gehabt
hätte, meinen Kot dort zu hinterlassen. Ich kaufe jetzt
nur noch Getränke in Kästen.
Schönen Urlaub
26.03.2010
Zwischen Aschermittwoch und 11.11. kann auch
ein Büttenredner mal einfach nur stolzer Vater sein.
Letztens in der Aula der Bischöflichen
Liebfrauenschule in Eschweiler. Auf der Bühne steht
nicht "der Lange", sondern seine 16jährige
Tochter Laura und singt auf dem dort stattfindenden Konzertabend.
Ich war viel nervöser als Laura und habe jede Zeile
mitgezittert. Hält die Stimme, fällt das Micro,
wie bewegt sie sich ? Sie war klasse. Besser als im Zeitungsartikel
der Aachener Zeitung vom 27.3.2010 hätte man es nicht
ausdrücken können:
Großartige Stimmen bildeten einen starken
Abschluss eines bemerkenswerten Konzerts: Begleitet von
Gitarrist André Höttgen dürfte Laura Wings
( beide Jahrgangsstufe 11) mit Leonard Cohens "Hallelujah"für
Gänsehaut bei so manchem Zuhörer gesorgt haben.
15.03.2010
Mundart-CD bringt 500 € für die
Caritas
Die Caritas Eschweiler freut sich über
die Spende, die die Käufer der Mundart-CD ermöglicht
haben. Vielen Dank hierfür auch von Paul Santosi und
mir.
Jetzt ist die Session 2009/ 2010 auch schon
Vergangenheit. Unglaublich, was dann an Erlebnissen und
Eindrücken auf einen einprasseln! Im Tiefflug durch
den Schnee im Kreuz Jackerath, die völlig erblindete
Tänzerin der Jugendtanzgruppe in Aachen, die wie die
anderen die Beine hochwarf, Tief Daisy und trotzdem nie
zu spät zu den Terminen gekommen!
Was war mit den Mädels bei den Fidelen
Trammebülle los? Es ist ja manchmal unerklärlich,
da stehst du da oben schweißnass auf der Bühne,
du weißt gar nicht, warum und wieso und was du gerade
gemacht hast, die Bühne, der Redner, das Publikum,
alles ist eins, Glücksgefühle, die du nicht beschreiben
kannst.
Und dann gibt es auch den Literaten, der zu
dir kommt und sagt, Junge, hier hast du dein Geld, wir sind
im Zeitverzug, die Band hinter dir ist die Hauptnummer,
die drängeln schon, weil sie weg müssen, danke,
dass du hier warst. So eine Nullnummer hat einen faden Beigeschmack,
ein anderes Mal hatte ich nur satte 8 Minuten, dann musste
ich wieder von der Bühne!
Ach ja, ich durfte im Congress Zentrum der
KölnMesse sprechen. Etwas Seltsames geschah anschließend
nach meiner Rede. Die Leute im Heiligen Köln standen
auf und applaudierten.
Was nervt, sind diese unsäglichen Tuschs
vom Computer. Wo spart eine Karnevalsgesellschaft zuerst
? Es sind die Alleinunterhalter oder die Kapellen, die du
immer weniger siehst. Statt dessen hast du dann den langhaarigen
Neffen vom 2. Vorsitzenden der KG, der für die Beschallung
zuständig ist und dafür sorgt, dass er dir so
manche Pointe wegtuscht. Und schaut man sich kritisch die
einzelnen Säle oder Festzelte an und sieht im hinteren
Bereich die schön dekorierten , aber nicht besetzten
Tischreihen, da weiß man, dass die Wirtschaftskrise
auch zwischen Mechernich und Geilenkirchen angekommen ist.
Wie kann man diese Achterbahnfahrten der Gefühle
beschreiben? Da hast du zwei tolle Auftritte am Abend, fährst
total beseelt zum dritten und schon der erste Blick zins
Publikum von hinten sagt dem Kleinhirn: schön, dass
wenigstens du nüchtern da bist. Da hast du verloren,
obwohl das Spiel noch gar nicht angepfiffen worden ist.
Die Premiere der Rede als gestresster Vater
einer 17jährigen Tochter mit sturmfreier Bude, Führerschein
mit 17 und erstem Freund war der Knaller. Wiedererkennungswert
? 100 % !
In der Karnevalswoche war ich dann morgens
beim Radiosender 100,5 das Hitradio hier in Aachen und Euregio
ein fester Bestandteil. Nicht nur die Aufnahmen haben Spaß
gemacht, die Resonanz war riesig.
Und da war da der Samstagabend im Januar.
Gegen Mitternacht war Schluss mit den Reden, mein Freund
und Begleiter Helge sagte, dass er seine Frau abholen wolle,
die bei einer Sitzung einer kleineren Gesellschaft war.
Da sitze ich da hinten im Saal, trinke das zweite Glas Kölsch,
der letzte Programmpunkt, eine Brasselskapelle, ist auf
der Bühne. Der Präsident sieht mich, ein, zwei
Gespräche, die Leute im Publikum hatten zuvor an dem
Abend bis auf einen Redner nur Tänze gesehen, und schon
stand ich wieder oben. Alle vielleicht 60 Leute kamen nach
vorne zur Bühne und da habe ich dann ad hoc das Zugabenprogramm
gemacht. Unbeschreiblich, Rakete nach Mitternacht, ein Orden,
ein fester Händedruck des sichtlich gerührten
Präsidenten, das ist wahrer Karneval !
Die Knaller der Session gab es jedoch ganz
klar in der Eifel. Während der eine Präsident
mich mindestens 10 mal Wilfried Wings nannte, verabschiedete
mich ein anderer, leicht angetrunkener Präsident von
der Bühne mit den Worten: Tschüss zusammen !
Februar 2010
Der Lange im Radio
100'5 in der Bütt: Alfred Wings mit seiner
jecken Rede des Tages jeden Morgen in der Oliver Laven Show
November 2009
Erbsensuppen-Allerlei
Und wieder geht es los – Nieselregen
im November, alles grau in grau, die Menschen verkriechen
sich in ihren Wohnungen, und ich darf wieder reden. WDR
2, Samstag Abend, Yesterday – das Oldie-Quiz mit Roger
Handt ist mein Begleiter im Radio , wenn ich von Auftritt
zu Auftritt fahre.
Was bleibt hängen? Die pickepacke volle Bude beim Sessionsauftakt
der Blauen Funken Eschweiler in der Delio-Arena, der Garderobenmann
in Zülpich, der meine Jacke vor dem Auftritt weggeschlossen
hatte und dann weg war – Richtung Toilette. Schweiß
auf der Stirn nach meinem Auftritt, ich musste auch , nur
nicht auf den Pott, sondern dringend zum nächsten Auftritt.
Und dann das junge Mädchen aus der Jugendtanzgruppe
in Stolberg. Schlagfertig, witzig, eine echte Persönlichkeit.
Sie wollte mit mir hoch auf die Bühne, Zeitchaos im
Programm, es dauerte, bis ich hochkam, die Kleine musste
vor meinem Auftritt weg nach Hause. Und dann erzählte
sie mir noch , dass sie eine seltene Darmkrankheit hatte
und über Nacht an lebenserhaltende Schläuche angeschlossen
werden musste. Dabei zeigte sie mir ihre Narbe auf dem Bauch,
sie war wie zugetackert. Was ist wichtig im Leben ? Und
ich ärgere mich noch heute, dass ich ihren Namen vergessen
habe.
November 2009
Pünktlich zum Beginn des Karnevals bringen
Paul Santosi und ich eine Mundart-CD heraus. Die hat allerdings
nichts mit Karneval zu tun. Weiteres unter Presse.
Die Winterzeit hat uns wieder. Die karnevalistischen
Vorstellabende haben in den letzten Wochen wieder manchen
Literaten, Redner, Musiker und manche Tänzerin durch
das Rheinland getrieben. In diesem Jahr habe ich mich in
Raeren, Hürth, Krefeld und in Düsseldorf vorgestellt.
Beeindruckend sicherlich die Närrische Generalprobe
des Comitee Düsseldorfer Carneval im Henkel-Saal in
Düsseldorf. Um dort auftreten zu dürfen, gab es
vorher ein Kneipen-Casting. Das war wirklich klasse, mitten
in der Düsseldorfer Altstadt an einem lauen Sommerabend
in einer urigen Kneipe, die Bude gerammelt voll, bierselige
Stimmung, ein glücklicher Redner. Der Lohn : ich dufte
mich dann zwischen den Fernseh-Größen präsentieren.
Beeindruckend sicherlich auch der letzte Auftritt
des Aldenhovener Redner-Duos „Nobbes un Fred“,
die ich während meiner Zeit in der Aachener Büttenrednerschule
kennen und schätzen lernen durfte. Am 20.09.2009 war
, viel zu früh, Alfred Hilgers nach kurzer schwerer
Krankheit im Alter von nur 54 Jahren verstorben. Bei der
Beerdigung einige Tage später trug sein Partner Norbert
Nadarzinski die Urne seines Freundes zum Grab. Was für
ein finaler Abgang von dieser weltlichen Bühne ! Mach
et juut, Jong !
Veilchendienstag, 24.2.2009
Langendorf Alaaf!
Da stehe ich in Aldenhoven-Dürboslar
in der Vereinskneipe der KG Schlemmmännche an Veilchendienstag-Abend,
dort soll nach alter Sitte das nur Unfug treibende holländische
„Mooswief“ verbrannt werden, nachdem ich gesprochen
habe. Erzähle vor der Zugabe dann, wie sehr ich diese
kleinen Dörfer liebe, weil ich selbst als kleiner Junge
in einem Straßendorf im Jülicher Land, genauer
in Langendorf, das im Zuge des Braunkohleabbaus seit den
70er Jahren nicht mehr existiert, groß wurde.
Was macht der wirklich gut aufgelegte Präsident dort?
Verabschiedet mich nach der Rede und stimmt dabei ein donnerndes
„Langendorf Alaaf“ an.
Und sonst?
Keine Infektion, kein Glatteis zwischen Zülpich, Krefeld,
Hürth, Aachen und Heinsberg. Konnte alle Termine wahrnehmen.
Bin erstmals während des Vortrags auch
durch die Hallen und durch die Zelte gelaufen und gesprungen,
wenn es passte. Kaufte mir in der Kaiserhalle in Erkelenz-Immenrath
eine 0,7 l Flasche Wasser, weil ich im Auto nichts mehr
zu trinken hatte, und dies für schlappe 6 Euro. Und
dann dort von der Bühne kommend, in Zeitdruck, ab nach
draußen, mein Freund Helge hatte schon den Motor des
Autos angeworfen. Ich riss eine Beifahrertür auf und
saß im falschen Auto, vor der Halle wartete ein Taxi.
Dann durfte ich bei Radio Aachen ans Mikrofon
und Blödsinn erzählen. Wunderbar. Gleichzeitig
lief aber ein Fußball-Länderspiel mit deutscher
Beteiligung. Ich kenne mindestens zwei Personen, die mich
wirklich live gehört haben.
Und da war da noch der Anruf des besorgten
Literaten am Tage des Auftritts am Abend, ob ich auch die
Rede im schwarzen Anzug präsentieren könnte, man
würde schon Wert aufs Äußere legen....
Ist Karneval nicht herrlich?
18.01.2009
Über Dankesschreiben freut sich der Redner
natürlich sehr. Hier ein schönes Beispiel:
Hallo Herr Wings,
nochmals vielen Dank für den tollen Auftritt
gestern bei uns in Stetternich.
Im Anhang ein Bild vom Auftritt.
Eine erfolgreiche Session und schöne
Grüße
Markus Kieven
KG Schanzeremmele Stetternich 1948 e.V.
30.11.2008
Die Termine um den 11.11.2008 und davor sind
vorbei, Zeit, durchzuschnaufen. Zunächst die karnevalistischen
Vorstellabende in Tomasberg /Siebengebirge und in Düren.
Beim Regionalverband in Düren habe ich wohl mit der
Type als Präsident einer nicht existierenden Karnevalsgesellschaft
manchem Literaten, Vorsitzenden und Präsidenten aus
dem Herzen gesprochen. Standing Ovations- und das auf einem
Vorstellabend !
Diese Vorstellabende und vorherigen Castings
haben ja schon was Besonderes: da sitzen da 7 oder 8 Leute
an einem Längstisch dir gegenüber, draußen
sind es 30 Grad im Schatten, und du sollst da den Jeck machen.
Andererseits ist es schön, wenn du an solchen Abenden
Kontakte mit anderen Rednern knüpfen kannst. So verbindet
mich mit dem Tuppes vum Land (Jörg Runge) seit Jahren
eine Freundschaft, aber auch der Lustige Jo (Jürgen
Busch aus Issum), der Singende Wirt (Helmut Schröders
aus Heinsberg), der Petrijünger vum Ring (Frank Friedrichs
aus Pulheim) und auch Harry und Achim (Harald Schönherr
und Achim Schall) haben das, was man im Karneval braucht,
um „ da oben“ zu bestehen, nämlich eine
vernünftige Einstellung auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten
( auch Karneval genannt) und das Herz auf dem richtigen
Fleck. Diese Erfahrung habe ich übrigens auch schon
Ende der 90er Jahre in der Aachener Büttenrednerschule
um Hubert Crott und bei den Eschweiler Mullejaane um Michael
Henkel und Charlotte Schröteler gemacht.
Pünktlich zu den ersten Novemberterminen
hatte ich mir dann eine schöne Kehlkopfentzündung
zugezogen. Super, wenn du dienstags nicht sprechen kannst,
samstags dann aber dreimal auf der Bühne stehen sollst/darfst.
Hiermit sei allen Dank gesagt, die mich da „hochgebeamt“
haben.
Ansonsten waren wieder viele Facetten vertreten.
Wichtige Literaten im Foyer („was meinen Sie, wen
ich schon alles entdeckt habe?“), Schneetreiben und
glatte Straßen, falsche Eingaben im Navi und ein Beinahunfall
mit einem Lkw in der Nähe von Leverkusen. In Köln
habe ich eine Viertelstunde lang einen Parkplatz gesucht,
weil am Veranstaltungsort überhaupt nichts ging und
erinnerte mich an die Worte eines berühmten Redners
im Kölner Karneval, der gesagt haben soll: „ich
verzichte lieber auf die Gage, wenn ich demnächst einen
eigenen Parkplatz vor dem Eingang bekomme.“
Ist Karneval nicht schön?
Herbst 2008
Lesung
Dann fanden im Herbst in Eschweiler an zwei
Abenden Mundartabende im Eschweiler Platt statt. Hier durfte
ich, in Prosa übrigens, mein Leid über die immer
älter werden Töchter klagen. Und ich habe vier
davon. In echt. Neugierig?
... gestern noch in Bad Münstereifel
am späten Abend in der Bütt, die kurze Session
ist vorbei. Karneval fing für mich schon zwischen Weihnachten
und Neujahr mit der Prinzenproklamation in Eschweiler an.
Grenzwertig ? Vielleicht. Egal. Ich habe die Auftritte genossen
zwischen Elsdorf und Bonn, Langenfeld und Erkelenz, Engelskirchen
und Aachen. Toi, toi, toi, die Stimme hielt, nur gut, dass
es auf der Bühne noch keine Dopingkontrollen gibt.
So manche Aspirin, so manche Lutschpastille wurde verdrückt.
Das Wetter hat mitgespielt, kein Glatteis am Wochenende,
der liebe Gott muss ein Karnevalsjeck sein. Die eigenwillige
Interpretation von Michael Holms Klassiker „Tränen
lügen nicht“, die Erstaufführung des „stolzen
Offiziers“ und der Auftritt als genervter Präsident
der (natürlich nicht real existierenden) KG Jecke Tön
waren wohl die Highlights. Ein dickes Dankeschön geht
an meine Frauen (keine Panik, bin verheiratet, habe vier
Töchter), die mich in den stressigen Wochen zu Hause
unter Artenschutz stellten und stellvertretend für
alle, die mit mir durch die Prärie bretterten, Helge
und Achim, die sich auch verantwortlich zeigten bei der
Ausstattung des Präsidentenkostüms. Danke, danke.
Zum Schluss nur noch die eine Frage: was haben wir früher
ohne Navi gemacht????
19.10.2007
1. Preis im Schreibwettbewerb "Eschweiler
Feder"
Die Eschweiler Zeitung und die Buchhandlung
LibroDrom hatten zu einem Schreibwettbewerb aufgerufen.
Aus 40 eingesendeten Kurzgeschichten zum Thema "Urlaub"
wurden von einer Jury sechs ausgesucht, die den Zeitungslesern
vorgestellt und von diesen bewertet wurden.
Ich bin stolz, als Sieger hieraus hervorgegangen
zu sein.
In meinem neuen fliederfarbenen Kleid und
den noch nicht ganz eingelaufenen Pumps sprach ich wohl
so manchem weiblichen Gast aus der Seele als ich etwas über
meinen Mann Hein erzählte.
Vorstellabende in Raeren und Hürth -
ein großer Erfolg
Beim Vorstellabend der Königlischen Karnevalsgesellschaft
Lustige Elf in Raeren und beim Vorstellabend des Karnevalsverbandes
Rhein-Erft referierte ein gestresster, nicht mehr ganz taufrischer
und gar nicht mehr so schöner Single (wenn er es denn
je war) über die Suche nach seiner Traumfrau mit Irrungen
und Wirrungen beim Blind-Date, auf der Schönheitsfarm,
in Volkshochschulkursen und natürlich in Altenahr ...
dabei sollte sie doch nur so sein wie seine
Mutter ...
Eine Geschichte aus dem Leben !
18.02.2006
Premiere in Eschweiler als gestresster Single,
der auf der Suche nach einer Frau von einem Unglück
ins nächste stolpert.
17.06.2005
Rheinischer Abend in Heinsberg
Interview des Senders "Radiowerkstatt
Heinsberg"
05.06.2005
Mitgliedschaft im KRK in Köln (Kreis
rheinischer Karnevalisten)
22.10.2004
Vorstellabend des Regionalverbandes Düren
in Huchem-Stammeln
Ich bin begeistert - denn, ihr wart es anscheinend
auch und habt mich auch 2004 zum 1. Sieger gewählt.
19.09.2004
Vorstellabend in Hürth
Danke-danke-danke !!! So weit weg von zu Hause
und trotzdem so gut angekommen (siehe Presse).
19.02.2004
An Weiberfastnacht auf der Mädchensitzung
den Mädels im proppevollen Saal in Niederkassel-Rheidt
als ein "gestresster Papp" von den Leiden des
werdenden Vaters während der Schwangerschaft der Liebsten
berichtet.
13.02.2004
Erste Präsentation der "Mich det
dr Zang wieh"-Rede in Eschweiler vor gut 600 Jecken
bei der Narrengarde Dürwiß.
11.11.2003
Open-Air-Auftaktveranstaltung des Ausschusses
Aachener Karnevalisten (AAK) am Dahmengraben in Aachen.
Ca. 1000 Leute sangen begeistert mit der "Kinderkommunion"
16.08.2003
175-Jahr-Feier der Brauerei in Linnich-Welz.
Open-Air-Veranstaltung, ca. 1000 Besucher erfeuten sich
am "gestressten Urlauber" in einer lauen Sommernacht.
21.01.2003
Heute habe ich Aufnahmen im Tonstudio Kreuzau
gemacht. Die Zusammenarbeit mit Bob Style war prima. Wir
hatten einen riesigen Spaß.
25.10.2002
Ich möchte mich erneut bei den Mitgliedern
des Regionalverbandes Düren recht herzlich bedanken.Auch
beim diesjährigen RVD-Vorstellabend haben sie mich
zum 1. Sieger gewählt. Wenn es nach mir geht, kann
das so weiter gehn. Ich verspreche jedenfalls meinen Teil
dazu beizutragen.
31.01.2001
Ich möchte mich bei den Mitgliedern des
Regionalverbandes Düren recht herzlich dafür bedanken,
dass Sie mich beim diesjährigen RVD-Vorstellabend zum
1. Sieger gewählt haben. Ich persönlich fand übrigens
auch die weiteren zwölf Teilnehmer toll.